Veranstaltungsort/Venue:

Volkshaus

Lagergasse 98a,  8020 Graz

Österreich/Austria

Erreichbar mit Straßenbahnlinie 5 vom Hauptplatz in Richtung Puntigam bis Station "Karlauer Gürtel", 4 Minuten Fußweg von der Straßenbahnstation (siehe Plan).

Vom Hauptbahnhof zum Hauptplatz verwenden Sie bitte die Straßenbahnlinien 3 oder 6.

Donnerstag, 25. März 2010:

8:30 Empfang und Registrierung der TeilnehmerInnen

9:30 Begrüßung durch die österreichische Vorbereitungsgruppe

10:00 Beate Koller und Florian Walter stellen Arche Noah und die Themen der Konferenz vor

10:30 - 13:00 : Weltcafé: Kennenlernen, Erwartungen, Visionen

13:00 Mittagessen

14:30 – 17:00 Arbeitsgruppen:

  • AG 1: Revision der EU-Saatgutgesetze: Erfahrungsaustausch zur Erhaltungssortenrichtlinie, Anbauverbote, gemeinsames Positionspapier. Wie werden wir aktiv gegenüber den nationalen und europäischen Instanzen, der FAO, dem internationalen Vertrag ITPGR-FA, … (Guy Kastler, Réseau Semences Paysannes, F);   Sprachen: Deutsch, English, Francais
  • AG 2: Saatgut in Osteuropa: Länderberichte aus Slowenien, Ungarn, Rumänien, der Türkei ... Wodurch wird die noch vorhandene Kulturpflanzenvielfalt bedroht? Wo wird bäuerlichen Saatgut verwendet und wer verteidigt es? (Csilla Kiss, Protect the Future, H);   Sprachen: Deutsch, English
  • AG 3: SaatgutMigration: Vielfalt für alle? Oft waren es MigrantInnen und Flüchtlinge, die ihre Lieblingssorten in eine neue Welt retten konnten. Ohne sie wäre unser tägliches Essen eintönig und fad. Komm und bring Erfahrungen, Beispiele und Ideen mit, wie wir gemeinsam Saatgut und Weltoffenheit vervielfältigen können. (Florian Walter, Arche Noah, A);   Sprachen: Deutsch, English, Espanol

17:00 Pause

17:30 – 18:30 Rückmeldungen aus den Arbeitsgruppen ans Plenum

19:00 Abendessen

20 Uhr: Offene Redaktionssitzung zur "Grazer Erklärung"

Freitag, 26. März 2010:

9:00 Plenum: Praktische Informationen, Tagesordnung, Themen der AGs

9:15 – 11:30 : Arbeitsgruppen:

  • AG 4: Welche Aktionen und Kampagnen zur Revision der europäischen Saatgutgesetze laufen in den einzelnen Ländern? Was machen wir gemeinsam? Die Kampagne 'Zukunft säen – Vielfalt ernten" stellt sich vor. (Jürgen Holzapfel, Europäisches BürgerInnenforum, D);   Sprachen: Deutsch, Francais
  • AG 5: Patentrecht und Alternativen: Patentierung von Saatgut und Sortenschutz engen die bäuerlichen Rechte und die züchterische Arbeit zunehmend ein. Wir wollen über aktuelle Patentsrechtsfälle informieren und Alternativen aufzeigen. (Eva Gelinsky, IG-Saatgut, Pro Specie Rara, CH; Gebhard Rossmanith,Bingenheimer Saatgut AG ); Sprachen: Deutsch, English, Espagnol
  • AG 6: Viehzucht: Impfzwang, größtmögliche Produktivität und Einschränkung auf wenige Selektionskriterien und Rassen machen den Viehzüchtern zu schaffen. Wie wollen wir züchten? Wie können wir unseren Widerstand europaweit vernetzen? (Antoine de Ruffray, Longo maï, F); Sprachen: Deutsch, Francais
  • AG 7: Landwirtschaft: Monokulturen, der hohe Einsatz von Chemie und die Spezialisierung auf wenige Industriesorten zerstören die natürliche und kultivierte Vielfalt. Welche landwirtschaftlichen Produktionsformen fördern und erhalten die Biodiversität? (ÖBV – Via Campesina Austria); Sprachen: Deutsch, English, Espagnol

11:30 Pause

12:00 Rückmeldungen aus den Arbeitsgruppen ans Plenum. Diskussion

13:00 Compagnie MaiMun: Straßentheater zum Thema Saatgut

13:30 Mittagessen

Ab 10:00 Markt der Vielfalt und öffentliches Programm im Augarten: Saatgut- und Pflanzenmarkt, Ausstellungen, Verkostungen, Workshops zum Thema Saatgut, … 

12 Uhr Demo: Let's liberate diversity! Saatgut muss Gemeingut bleiben!

Treffpunkt: Bauernmarkt Lendplatz; Route über's Volkshaus (ca. 14 Uhr) zum Augarten. Mit Marcala Brass Band.

16:30 Uhr: Offene Redaktionssitzung zur "Grazer Erklärung"

 

18 Uhr im Volkshaus: Film 'Hijacked Future', Geraubte Zukunft – Wer die Saat kontrolliert, kontrolliert die Ernährung,

Eintritt frei - für alle offen!

20 Uhr im Volkshaus: Abend mit Gästen aus Mexico und Ecuador.

Informationen zu den Praktiken der Multis weltweit und in Mexiko und zu den Folgen für die Biodiversität, zur Problematik des Genmaises und zum Widerstand der Indigenen, mit: Ana de Ita, Also Gonzales Rojas und José Benjamin Inuca Leon.

Samstag, 27. März 2010 :

9:00 Abschlussplenum: Wie geht's weiter? Struktur des europäischen Netzes, Ort des nächsten Treffens, Evaluierung

13:00 Mittagessen

14:30 Exkursion zum Biohof Scharler, Saatgutproduzent, Arche Noah

Anschließend gemütlicher Abend mit Abendessen im 'Haus am Bach'  (bzw. Rückkehr nach Graz um ca. 19 Uhr)

 

 Moderation: Andreas Riekeberg und Irmi Salzer